Batteriespeicher-Investment: Anbieter, Rendite und Steuern im unabhängigen Vergleich

27 Anbieter gegen amtliche Register geprüft, Renditen nachgerechnet, der IAB-Hebel im Klartext — damit Sie ein Angebot einschätzen können, bevor Sie unterschreiben.

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27
Anbieter im Register geprüft
ab50.000
Einstieg je nach Anbieter
4–6% p.a.
realistische Nettorendite vor Steuern (Modellrechnung)
bis50%
der Investition vorab als IAB abziehbar

Unsere Prüfgrundlage — amtliche Register, Behörden und Gerichte

Handelsregister – Gemeinsames Registerportal der Länder
Bundesanzeiger – Amtliches Veröffentlichungsblatt
Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur
BaFin – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
gesetze-im-internet.de – Bundesministerium der Justiz
Bundesfinanzhof
Bundesministerium der Finanzen
Gerichtshof der Europäischen Union

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Batteriespeicher-Investment ist der Kauf eines Großbatteriespeichers oder eines Anteils daran als gewerbliches Wirtschaftsgut — die Erträge entstehen am Strommarkt, nicht aus Eigenverbrauch.

  • Direktinvestments beginnen je nach Anbieter bei 50.000 bis 200.000 Euro; Anleihen und Beteiligungen sind ab 1.000 Euro möglich, tragen aber andere Rechte und Risiken.

  • Realistisch sind nach unserer Modellrechnung 4 bis 6 Prozent operative Nettorendite vor Steuern — Anbieter werben mit 8 bis 20 Prozent.

  • Der Investitionsabzugsbetrag (§ 7g EStG) senkt den steuerlichen Gewinn vorab um bis zu 50 Prozent der geplanten Investition; im Anschaffungsjahr kommt die Sonder-AfA von 40 Prozent hinzu — nur für Betriebe, nicht für Angestellte.

  • Wir prüfen Anbieterangaben gegen Handelsregister, Bundesanzeiger, Marktstammdatenregister, BaFin und Insolvenzregister — und bewerten nicht.

Was ist ein Batteriespeicher-Investment?

Bei einem Batteriespeicher-Investment erwerben Sie einen Großbatteriespeicher — oder einen klar zugeordneten Anteil daran — und erhalten die Erträge, die er am Strommarkt erwirtschaftet: vor allem aus dem Handel zwischen günstigen und teuren Stunden (Arbitrage) und aus Regelleistung für die Netzbetreiber. Anders als beim Heimspeicher geht es nicht um Eigenverbrauch, sondern um eine gewerbliche Anlage, die ein spezialisierter Vermarkter täglich einsetzt.

Daraus folgt der steuerliche Hebel: Der Speicher ist ein bewegliches Wirtschaftsgut des Anlagevermögens. Wer einen Betrieb führt — als Gewerbetreibender, Selbstständiger oder Freiberufler —, kann dafür den Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG bilden und im Anschaffungsjahr die Sonder-AfA nutzen. Wie der Hebel im Detail wirkt, welche Fristen gelten und was schiefgehen kann, erklärt unser Guide zum IAB-Batteriespeicher.

Der Markt dafür ist jung und unübersichtlich: Über 60 Unternehmen werben um Investoren (Marktüberblick), vom Projektentwickler mit eigenen Anlagen bis zum Vermittler ohne eigenes Produkt. Was sie versprechen, was davon in den Registern belegt ist und was nach Kosten realistisch bleibt — das ist der Gegenstand dieser Seite.

Die Anbieter im Vergleich — Faktenraster aus den Profilen
AnbieterTypMindestinvestmentRendite-Angabe des AnbietersIAB-tauglichStand
AURIVOLT GmbHDirektbetreiberab 125.000 €bis 20 % p.a.ja13.05.2026
BESS Invest GmbHDirektbetreiber200.000 €siehe Profilja13.05.2026
Bright & Green B.V.Direktbetreiberab 100.000 €15–20 % p.a.ja13.05.2026
Consilium Finanzberatung GmbH & Co. KGAnleihe-Emittent13.05.2026
Dr. Energy (Inh. Tobias Oberloher)Direktbetreiberja13.05.2026
Finanzdienstleistung KrumbachVermittler13.05.2026
GEPVOLT SEAnleihe-Emittent1.000 €8,00 % p.a.nein29.07.2026
Green 2 Market Management GmbHDirektbetreiberja13.05.2026
GreenLife Investment GmbHDirektbetreiberbis 16 % p.a.ja13.05.2026
Herzkraft-Invest GmbHVermittler13.05.2026
Home of Solar GmbHDirektbetreiber8–10 % p.a.ja13.05.2026
Magister e-Consulting GmbHDirektbetreiberab 125.000 €9 % p.a.ja13.05.2026
Novatt GmbHDirektbetreiber12–18 % p.a.ja13.05.2026
Ohana Invest GmbHDirektbetreiber200.000 €15–18 % p.a.ja13.05.2026
Ossler Solar Solutions GmbHVermittler13.05.2026
RenerGreen GmbHVermittlersiehe Profil15–20 % p.a.ja11.06.2026
Sachwert Gruppe GmbH & Co. KGVermittlersiehe Profilja13.05.2026
Scherer Invest Management GmbHVermittler180.000 €9,8–11,2 % p.a.ja13.05.2026
Solaro Sales GmbHVermittler13.05.2026
Sonneco GmbHDirektbetreiberab 140.000 €bis 20 % p.a.ja13.05.2026
Southside Energy GmbHVermittlerbis 10 % p.a.ja13.05.2026
Sunpeak Capital GmbHVermittler13.05.2026
TopSunHybrid100.000 €10–15 % p.a.ja29.07.2026
valuteo Values GmbHDirektbetreiber50.000 EUR5–9 % p.a.ja13.05.2026
Vendura Institut für Energiemanagement und -technik AG (Plattform BESSangels.de)Vermittler200.000 €ja13.05.2026
VOLTARIO GmbHab 140.000 €12–14 % p.a.Unklar13.05.2026
von Feder Consult GmbH (Marke PVA Invest)Vermittler140.000 €siehe Profilja13.05.2026

„—“: im Profil keine belegte Angabe. Stand = Datum der letzten Prüfung des Profils. Alle Werte stammen aus den 27 Profilen im Anbieter-Vergleich; wie sie erhoben werden, steht in der Methodik.

Angaben aus den 27 Anbieterprofilen des Batteriespeicher-Report; jedes Feld dort mit Fundstelle und Abrufdatum. Alphabetisch, ohne Bewertung. Renditeangaben sind Aussagen der Anbieter, keine Prognosen der Redaktion.

Tatsachen statt Urteile

Wir vergeben keine Noten und keine Rangfolge. Jede Angabe im Register trägt Quelle und Abrufdatum; Angaben, die nur vom Anbieter stammen, sind als solche gekennzeichnet. Fehlt etwas oder hat sich etwas geändert, erreichen Sie uns über das Korrekturformular im Anbieter-Vergleich.

Was ist realistisch? Rendite ehrlich gerechnet

Die Anbieter in der Tabelle nennen 8 bis 20 Prozent pro Jahr. Unsere Gegenrechnung — mit Degradation, Betriebskosten und Nachversteuerung — kommt für ein Direktinvestment auf 4 bis 6 Prozent operative Nettorendite vor Steuern, und das nur bei schlanker Kostenstruktur; bei den üblichen Full-Service-Paketen bleiben oft 0 bis 2 Prozent. Der Steuereffekt aus IAB und Sonder-AfA hebt die effektive Rendite auf das eingesetzte Kapital, ersetzt aber keinen Ertrag. Eine Faustregel aus unserer Rendite-Analyse: versprochene Rendite × 0,7 ≈ realistische Rendite. Rechnen Sie Ihr Angebot hier selbst nach:

Unverbindliche Modellrechnung zur ersten Orientierung — keine Anlageberatung und keine Prognose. Die Szenarien sind vereinfachte Annahmen; tatsächliche Erlöse und Kosten können deutlich abweichen. Alle Angaben ohne Gewähr.

300.000 €
10k €500k €
1000 kWh
50 kWh2.000 kWh

Preis pro kWh: 300 €/kWh

5% = 15.000 €/Jahr
2%15%

Entspricht 15 €/kWh/Jahr — inkl. Wartung, Versicherung, Pacht, Vermarktungs- und Management-Gebühren. Schlanke Strukturen erreichen 3–5%, Full-Service-Pakete liegen oft bei 8% und mehr.

2% pro Jahr
0%4%
2.5% pro Jahr
0,5%5%

Typisch: LFP 1–2%, NMC 2–4% pro Jahr. 2,5% ist eine konservative Mittellage.

Jahres-Cashflow (mittleres Szenario)

JahrErlöseKostenCashflowKumuliert
136.000 €15.000 €21.000 €21.000 €
235.100 €15.300 €19.800 €40.800 €
334.223 €15.606 €18.617 €59.417 €
433.367 €15.918 €17.449 €76.865 €
532.533 €16.236 €16.296 €93.162 €
631.719 €16.561 €15.158 €108.320 €
730.926 €16.892 €14.034 €122.354 €
830.153 €17.230 €12.923 €135.277 €
929.399 €17.575 €11.825 €147.101 €
1028.664 €17.926 €10.738 €157.840 €
1127.948 €18.285 €9.663 €167.502 €
1227.249 €18.651 €8.599 €176.101 €
1326.568 €19.024 €7.544 €183.645 €
1425.904 €19.404 €6.500 €190.145 €
1525.256 €19.792 €5.464 €195.609 €

3 Szenarien im Vergleich

Konservativ30 €/kWh/Jahr brutto
Operative Nettorendite (Jahr 1)5,0 %
IRR (15 J., ohne Restwert)-12,8 %
Gesamtergebnis inkl. Kapitaleinsatz-180.226 €
Break-Even (Kapitalrückfluss)>15 Jahre
Mittel36 €/kWh/Jahr brutto
Operative Nettorendite (Jahr 1)7,0 %
IRR (15 J., ohne Restwert)-6,0 %
Gesamtergebnis inkl. Kapitaleinsatz-104.391 €
Break-Even (Kapitalrückfluss)>15 Jahre
Optimistisch50 €/kWh/Jahr brutto
Operative Nettorendite (Jahr 1)11,7 %
IRR (15 J., ohne Restwert)3,3 %
Gesamtergebnis inkl. Kapitaleinsatz72.557 €
Break-Even (Kapitalrückfluss)Jahr 11

Modell und Grenzen: Vereinfachte Vor-Steuer-Rechnung ohne Restwert, Inflation der Erlöse, Finanzierungskosten, Ausfallzeiten (realistisch 93–96% Verfügbarkeit) und steuerliche Effekte (IAB/AfA). Die Erlös-Szenarien sind Brutto-Vermarktungserlöse kleiner Speicher im Pool, kalibriert an Marktdaten 2025/Anfang 2026 — die Erlöspotenziale sind seit 2024 rückläufig (2025: −16%, Q1 2026: −40% ggü. Vorjahr). Utility-Scale-Indexwerte (z.B. ISEA/Modo) sind Potenziale großer Speicher und nicht auf Retail-Angebote übertragbar. Anbieter-Versprechen immer kritisch hinterfragen.

Zum Vergleich: Festgeld bringt aktuell ~3%, ein breiter ETF historisch ~7% p.a. Ein Batteriespeicher muss diese Renditen schlagen, um das höhere Risiko zu rechtfertigen — entscheidend sind Kostenquote, Restwert/Weiterbetrieb und der Steuereffekt.

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Der Steuerhebel: IAB und Sonder-AfA

Der Investitionsabzugsbetrag ist der Grund, warum viele Unternehmer überhaupt auf Batteriespeicher schauen. Wer einen IAB bildet, mindert seinen Gewinn um bis zu 50 Prozent der geplanten Anschaffungskosten — bei 200.000 Euro Investition und 42 Prozent Grenzsteuersatz sind das 42.000 Euro Steuerersparnis, bevor der Speicher gekauft ist. Im Anschaffungsjahr kommen 40 Prozent Sonder-AfA hinzu. Voraussetzungen: ein Betrieb mit höchstens 200.000 Euro Gewinn im Jahr der Bildung, die Anschaffung innerhalb von drei Jahren und eine betriebliche Nutzung von mindestens 90 Prozent. Angestellte ohne Betrieb können den IAB nicht nutzen. Alle Schritte, Fristen und Fallen: IAB-Batteriespeicher — der komplette Guide und der Hub Steuern & IAB. Ihre Ersparnis für Ihren Steuersatz:

IAB-Steuerrechner

Geplante Investitionssumme
50.000 €500.000 €
Persönlicher Grenzsteuersatz

2026 gilt der Satz von 42 % ab 69.879 € zu versteuerndem Einkommen, die Reichensteuer von 45 % ab 277.826 €. Unsicher? Grenzsteuersatz berechnen. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer sind nicht eingerechnet.

Berechnungsgrundlage
IAB (50 %)100.000 €Reduzierte AK100.000 €Sonder-AfA (40 % von 100.000 €)40.000 €Lineare AfA (100.000 € / 10 J.)10.000 €/Jahr
Steuerersparnis nach Jahren
ZeitraumMaßnahmeSteuerersparnis
Jahr 1vor InvestitionIAB-Bildung (50 %)42.000 €
Jahr 2InvestitionsjahrSonder-AfA (40.000 €) + lineare AfA (10.000 €)21.000 €
Jahr 3–6Lineare AfA (je 10.000 €/Jahr)16.800 €
Jahr 7–11Restbuchwert verteilt (§ 7a Abs. 9 EStG)Rest-AfA (je 2.000 €/Jahr)4.200 €
Gesamt (IAB-Jahr + 10 Jahre Nutzungsdauer)84.000 €

Voraussetzungen: Gewinn im IAB-Jahr max. 200.000 € (für die Sonder-AfA zusätzlich im Jahr vor der Anschaffung), betriebliche Nutzung oder Vermietung zu mindestens 90 % im Anschaffungsjahr und im Folgejahr. Die Investition muss innerhalb von 3 Jahren nach IAB-Bildung erfolgen, sonst wird der IAB rückgängig gemacht — mit Nachzahlungszinsen (§ 233a AO).

Rechtsgrundlagen: § 7g EStG, § 7a Abs. 9 EStG, § 7 Abs. 1–3 EStG · Sonder-AfA: 40 % seit Wachstumschancengesetz 2024 · Degressive AfA: 30 % für Anschaffungen 01.07.2025–31.12.2027 (Investitionsbooster) · Nutzungsdauer Batteriespeicher: 10 Jahre (gängige Praxis; AfA-Tabelle AV: „Akkumulatoren“).

ModellannahmenAnschaffung zu Jahresbeginn (tatsächlich wird die reguläre AfA im Anschaffungsjahr monatsgenau gekürzt, § 7 Abs. 1 S. 4 EStG) · konstanter Grenzsteuersatz — ist der Abzugsbetrag im Verhältnis zum Einkommen groß, fällt die reale Ersparnis wegen der Steuerprogression geringer aus · Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer und Kirchensteuer nicht berücksichtigt.

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1

Steuerbescheid prüfen

Gewinn unter 200.000 Euro und ein eigener Betrieb — Gewerbe, freiberufliche Tätigkeit oder Personengesellschaft? Dann kommt der IAB grundsätzlich in Frage.

2

Steuerberater einbeziehen

Er rechnet die Steuerersparnis für Ihren Grenzsteuersatz und prüft, ob die geplante Konstruktion die Voraussetzungen des § 7g EStG erfüllt.

3

IAB in der Steuererklärung bilden

Bis zu 50 Prozent der geplanten Investition mindern den Gewinn — die Anschaffung muss innerhalb von drei Jahren folgen, sonst wird der Abzug rückgängig gemacht, mit Zinsen.

4

Anbieter gegen die Register prüfen

Handelsregister, Bundesanzeiger, Marktstammdatenregister, BaFin, Insolvenzregister — die Profile oben zeigen, was dort steht. Mindestens drei Angebote vergleichen.

5

Vertrag prüfen, dann investieren

Laufzeit, Kostenquote, Vermarktungsgebühr, Exit-Klauseln, Eigentum am Speicher. Erst mit der Inbetriebnahme beginnt die reguläre AfA.

Chancen und Risiken auf einen Blick

Was für ein Batteriespeicher-Investment spricht

  • +Sachwert mit Erträgen aus einem wachsenden Markt: Der Großspeicher-Zubau in Deutschland lag im ersten Quartal 2026 um 270 Prozent über dem Vorjahresquartal
  • +Steuerhebel durch IAB (bis zu 50 Prozent vorab) und Sonder-AfA (40 Prozent im Anschaffungsjahr)
  • +Erlöse aus mehreren Quellen: Arbitrage, Regelleistung, Intraday-Handel — ein Vermarkter optimiert täglich
  • +Direktinvestment heißt Eigentum: Bei einer Insolvenz des Anbieters gehört der Speicher weiterhin Ihnen
  • +Steigende Preisvolatilität durch Wind und Solar vergrößert die Spreads, von denen Speicher leben

Was dagegen sprechen kann

  • Strompreis-Risiko: Die Erlöse hängen an Spreads, die niemand zusichern kann
  • Anbieter-Risiko: junger Markt, viele neue Firmen, teils widersprüchliche Angaben (siehe Tabelle)
  • Kostenquote: Full-Service-Pakete können den Großteil der Erlöse aufzehren
  • Degradation und Restwert: Batterien verlieren Kapazität, der Restwert nach zehn Jahren ist unsicher
  • Steuerliche Fallen: Dreijahresfrist, 90-Prozent-Nutzung, Rückabwicklung mit Zinsen bei Fehlern

Weiterlesen

Was Investoren vor der Entscheidung prüfen

FAQ

Häufige Fragen zum Batteriespeicher-Investment

Kompakte Antworten auf die Fragen, die uns zu diesem Thema am häufigsten erreichen.

Für Betriebe mit hoher Steuerlast kann es sich rechnen — wegen des IAB, nicht wegen der beworbenen Renditen. Nach unserer Modellrechnung bleiben 4 bis 6 Prozent operative Nettorendite vor Steuern; mit dem Steuereffekt steigt die effektive Rendite auf das eingesetzte Kapital. Ob es sich für Sie lohnt, hängt an Grenzsteuersatz, Kostenquote des Angebots und einem Anlagehorizont von mindestens acht Jahren.

Anbieter nennen 8 bis 20 Prozent pro Jahr. Realistisch sind nach Branchenbeobachtung und eigener Rechnung 4 bis 6 Prozent netto vor Steuern bei schlanker Kostenstruktur; bei Full-Service-Paketen oft weniger. Renditeangaben ab 8 Prozent netto sollten Sie sich vorrechnen lassen — mit Degradation, Betriebskosten und Steuern auf die Erträge.

Direktinvestments beginnen je nach Anbieter bei 50.000 bis 200.000 Euro; Anleihen sind ab 1.000 Euro möglich, sind aber Forderungen gegen den Emittenten, kein Eigentum am Speicher. Für den vollen IAB-Hebel sind 100.000 bis 200.000 Euro der übliche Bereich; der IAB ist auf 200.000 Euro je Betrieb gedeckelt.

Gewerbetreibende, Selbstständige und Freiberufler mit einem Gewinn von höchstens 200.000 Euro im Jahr der Bildung. Angestellte ohne Betrieb können ihn nicht nutzen. Der Speicher muss zu mindestens 90 Prozent betrieblich genutzt und innerhalb von drei Jahren angeschafft werden.

Ja — ohne Betrieb aber ohne IAB und Sonder-AfA. Dann bleiben Anleihen, Fonds oder eine Beteiligung; Erträge daraus werden als Kapitalerträge versteuert. Wer den Steuerhebel will, braucht eine betriebliche Zuordnung, etwa über ein Gewerbe oder eine Personengesellschaft — das prüft der Steuerberater.

Direktbetreiber mit eigenen Anlagen, Vermittler ohne eigenes Produkt, Anleihe-Emittenten und Plattformen. Unser Register führt 27 Anbieter mit denselben Feldern — Firmierung, Modell, Mindestsumme, Renditeangabe, IAB-Tauglichkeit — jede Angabe mit Quelle und Datum, ohne Bewertung.

An belegten Tatsachen: Handelsregistereintrag, veröffentlichte Jahresabschlüsse im Bundesanzeiger, eigene Anlagen im Marktstammdatenregister, keine BaFin-Warnung, kein Insolvenzverfahren — und an einer Kostenstruktur, die der Anbieter offenlegt. Versprechen ohne Rechnung, Zeitdruck und fehlende Vertragsunterlagen sind Warnsignale.

Strompreis-Risiko (die Spreads bestimmen die Erlöse), Anbieter-Risiko (junger Markt, Insolvenzen), die Kostenquote der Full-Service-Pakete, Degradation und unsicherer Restwert sowie steuerliche Fallen wie die Dreijahresfrist des IAB. Zehn Risiken mit Schutzmaßnahmen stehen im Risiken-Hub.

Tools

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IAB-Spezialisierung: Fokus ausschließlich auf IAB-Batteriespeicher-Investments
Quellenbelegt recherchiert: Recherche aus amtlichen Registern und Primärquellen statt aus Werbeversprechen
Nur Primärquellen: BNetzA, Marktstammdatenregister, Bundestag, Bundesanzeiger
Regelmäßig aktualisiert: Laufende Pflege der Marktdaten, Bilanzen und Regulierungs-Updates

Der deutsche Speichermarkt in Zahlen — Stand Juni 2026

Ende März 2026 waren in Deutschland 27,23 GWh Batteriespeicher-Kapazität und 489 Großspeicher ab 1 MWh im Marktstammdatenregister erfasst. Der Großspeicher-Zubau lag im ersten Quartal 2026 um 270 % über dem Vorjahresquartal; allein im März 2026 gingen 985,9 MWh neu in Betrieb — ein Monatsrekord.

Am Strommarkt erreichte die Tagesspreizung im April 2026 bis zu 572 EUR/MWh (EPEX SPOT Day-Ahead, 26. April 2026). Seit dem 29. Mai 2026 liegt die EPEX-Preisuntergrenze bei -600 EUR/MWh — strukturell mehr Spread-Potenzial für Batteriespeicher.

Quellen: Marktstammdatenregister (BNetzA), EPEX SPOT. Laufende Auswertungen im Markt-Hub.

Neue Marktdaten und Regeländerungen per E-Mail

Wir melden uns, wenn sich etwas ändert, das für Batteriespeicher-Investoren zählt — neue Zahlen aus dem Marktstammdatenregister, Entscheidungen der Bundesnetzagentur, steuerliche Neuerungen zum Investitionsabzugsbetrag. Sie erhalten zuerst eine E-Mail zur Bestätigung; erst danach ist die Anmeldung aktiv.

Jederzeit abbestellbar. Datenschutz

Anbieterangaben gegen offizielle Register geprüft — Bilanzen, Anlagenregister, Handelsregister, BaFin- und Insolvenz-Check

01
Handelsregister – Gemeinsames Registerportal der Länder

Handelsregister

Gemeinsames Registerportal der Länder

Was wir prüfen

Existiert das Unternehmen — und seit wann?

Was dort steht

Rechtsform · Gesellschafter · Eintragungsdatum · Geschäftsführung

handelsregister.de
02
Bundesanzeiger – Amtliches Veröffentlichungsblatt

Bundesanzeiger

Amtliches Veröffentlichungsblatt

Was wir prüfen

Trägt die Bilanz, was verkauft wird?

Was dort steht

Jahresabschlüsse · Eigenkapitalquote · Umsatz · Ergebnis

bundesanzeiger.de
03
Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur

Anlagenregister

Bundesnetzagentur · MaStR

Was wir prüfen

Betreibt der Anbieter tatsächlich Speicher?

Was dort steht

Anlagen · Leistung · Inbetriebnahme · Betreiber

marktstammdatenregister.de
04
BaFin – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

BaFin

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Was wir prüfen

Ist das Angebot erlaubnispflichtig — und erlaubt?

Was dort steht

Lizenzstatus · Vermögensanlagenprospekte · Warnmeldungen

bafin.de
05

Insolvenzregister

Insolvenzbekanntmachungen der Länder

Was wir prüfen

Läuft ein Verfahren gegen das Unternehmen?

Was dort steht

Laufende Insolvenzverfahren und Restrukturierungen

insolvenzbekanntmachungen.de